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Kloster Altfriedland

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Luftbild Kloster und Kirche 1935Bild links: Luftbid aus dem Jahre 1935 mit Klosterkirche und dem damals noch weitgehend erhaltenen Kloster.

Vermutlich etwa um 1230 wurde im heutigen Altfriedland (damals Vredelant - "befriedetes Land") die Zisterzienserinnenabtei als Nonnenkloster durch die Askanier (frühes Adelsgeschlecht) gegründet, urkundlich erwähnt erstmals im Jahre 1271. Das Kloster wurde im spätmittelalterlichen bis frühgotischen Stil erbaut und der Jungfrau Maria geweiht. In der Ruine des Klosters sind noch heute das Refektorium (Refektorium = Speisesaal in einem Konventsgebäude) mit einem Sternrippengewölbe und die Reste des Kreuzganges mit Kreuzgewölbe in der mittelalterlichen Zistersienserinnen-Abtei zu bewundern. In einzigartiger Weise ist die Geschichte des Konventsgebäudes und seiner Kirche in großer Schrift, weithin sichtbar, in Kurzform an der Giebelseite der Kirche nach Osten in den Außenputz über den Feldsteinen eingearbeitet. Sie lautet:

"O Land, Land, Land höre des Herren Wort. Um das Jahr 1230 wurde das Gotteshaus als Kirche der Zisterzienserinnen zu Friedland erbaut und der Jungfrau Maria geweiht. Nach Einführung der Reformation wurde das Nonnenkloster um 1540 aufgehoben und die Kirche geriet in Verfall. Fast 200 Jahre später wurde sie wiederhergestellt und am Neujahrstage 1754 fand hier der erste ev. Gottesdienst statt. Von 1936-1938 wurde sie außen und innen erneuert. Jahrhunderte hindurch ward sie Gottes Wort verkündet in diesen Mauern. Der Herr schenke für weitere Jahrhunderte Schutz und Segen!" (Karl von Oppen).

Bild rechts: Beginn der Bauarbeiten an der Überdachung der Klosterruine, 1985. Im 14. Jahrhundert wurde das Kloster zum gesellschaftlichen Mittelpunkt der Region. Bis etwa um die Mitte des 16. Jahrhunderts blieben Nonnen im Kloster, danach wurde das Gebäude zu landwirtschaftichen Zwecken und als Wohnraum genutzt. Das Kloster war bis 1969 erhalten und bewohnt. Im Jahre 1971 wurden der Dachstuhl, das oberste Stockwerk und der gesamte Nordteil wegen Baufälligkeit abgerissen. Die verbleibenden Reste des Klosters wurden durch eine Überdachung geschützt; im Inneren wurden Erhaltungsmaßnahmen vorgenommen.

Im Jahre 2013 wurden umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen vorgenommen. So wurde unter anderem das Schutzdach neu aufgebaut. Die Rundungen des Schutzdaches sind optisch mit der hinten stehenden Klosterschenke verbunden.

Aktuelle Bilder von der Klosterruine:

Eingang zum Kloster Seitenansicht Kloster hinten Klosterschenke

 

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